Kulturstiftung
der deutschen Vertriebenen

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Zeithistorisches Symposium

 

 

Zeithistorische Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn
22./ 23. Juli 2011, Königswinter, Arbeitnehmer-Zentrum

Leitung: Hans-Günther Parplies
Redaktion: Dr. Ernst Gierlich, Dr. Dr. Ehrenfried Mathiak

 
 
Mit dem Abschluss des „Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen“ am 17. Juni 1991 wurde die Erwartung verbunden, auf der Grundlage von Offenheit und Ehrlichkeit im Dialog zu einer weitgehenden Annäherung und Lösung noch bestehender Probleme zu gelangen.

Heute sind Deutschland und Polen längst Partner in der Europäischen Union. Die politischen Kontakte zwischen den beiden Staaten gestalten sich sehr eng, werden sorgfältig gepflegt und sind – trotz gelegentlicher Verstimmungen – vertrauensvoll. Die Menschen der beiden Staaten nutzen die offenen Grenzen für mannigfache und intensive Begegnungen.

Ist die Absicht des Vertrags von 1991, eine „gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ herbeizuführen, damit rundum verwirklicht worden? Hat sich der Vertrag gar inzwischen erübrigt? Oder gibt es doch noch offene Punkte oder Probleme, etwa hinsichtlich der deutschen Volksgruppe in Polen und der Pflege der deutschen Kulturgüter?

Hier gilt es, 20 Jahre nach dem Abschluss des Vertrages eine ehrliche Bilanz des Erreichten zu ziehen und weitere Perspektiven zu erarbeiten.

 

 

Programm
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)

 

Freitag, 22. Juli 2011

14.00 Uhr

Hans-Günther Parplies,
Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn

Eröffnung, Begrüßung

14.15 Uhr

MinR’n Maria Therese Müller, Bundesministeriums des Innern
Referat M II 6, Bonn

 

Ltd. MinR Martin Flasche,

Ministerium für Bundesangele-genheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Grußworte

14.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.
Gilbert H. Gornig,
Universität Marburg/ Lahn

Rechtswissenschaftliche Betrachtung  der aus dem Nachbarschaftsvertrag erwachsenen Regelungen zum Minderheitenrecht und zur Pflege des kulturellen Erbes

15.30 Uhr

 

Pause

15.45 Uhr

Prof. Dr. Albert Kotowski,
Universität Bromberg/ Bydgoszcz

Ein Rückblick auf die deutsch-polnische Nachbarschaft - Politikwissenschaftliche Analyse des deutsch-polnischen Verhältnisses aufgrund des Nachbarschaftsvertrages

16.45 Uhr

Prof. Dr. Karol Sauerland,
Warschau/ Warszawa

Die derzeitigen deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen Kontext

18.30 Uhr

 

Abendessen

19.30 Uhr

Tobias Norbert Körfer,
AGMO e.V., Bonn

Sprach- und Identitätsproblematik der deutschen Volksgruppe in Polen

 

Samstag, 23. Juli 2011

09.00 Uhr

Bernard Gaida,
Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Oppeln/ Opole

Zur aktuellen Situation der deutschen Volksgruppe in Polen

10.00 Uhr

Prof. Dr. Witold Stankowski, Universität Krakau/ Kraków

 

Fortschritte und Hindernisse bei der Erforschung der gemeinsamen Geschichte von Deutschen und Polen
(vorgetragen von
Mag. Edyta Żyła Pilch, Krakau/ Kraków)

10.45 Uhr

Mag. Aleksandra Kmak-Pamirska,
Universität Krakau/ Kraków

Die Wahrnehmung des Danziger Bischofs Carl Maria Splett durch die deutsche und polnische Gesellschaft (Korreferat zu Vortrag Prof. Stankowski)

11.00 Uhr

 

Pause

11.15 Uhr

Dr. Peter Schabe,
Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Görlitz

Pflege von deutschen Kulturgütern und Denkmälern in Polen als Bestandteile des gemeinsamen europäischen Kulturerbes

12.15 Uhr

 

Mittagessen

13.30 Uhr

Hans-Günther Parplies,
Bonn (Leitung)

Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen der Tagung

15.00 Uhr

Dr. Barbara Loeffke,
Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Lüneburg

Schlusswort


 

 

Hinweise für Tagungsteilnehmer
 

1. Tagungsstätte

Die Fachtagung findet statt im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter, Telefon 02223/ 730, Fax 02223/ 73-111, email info@azk.de, Internet www.azk.de. 

2. Wegweiser

Die Tagungsstätte ist wie folgt zu erreichen: Anfahrt mit der S-Bahn ab Hbf-Bonn/U-Bhf/Linie 66 Richtung Bad Honnef bis Haltestelle Königswinter „Longenburg“. Schräg gegenüber liegt (rechts Richtung Sportplatz) das Haus am Rhein. Oder: Mit der Buslinie 521 vom DB-Bahnhof Königswinter in drei Minuten bis Haltestelle „Rheinaue“.

3. Anmeldung

Um verbindliche schriftliche Anmeldung mit beiliegender Antwortkarte wird bis spätestens zum 15. Juli 2011 gebeten. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

4. Verpflegung und Unterkunft

Bei den gemeinsamen Mahlzeiten sind Sie Gast der Kulturstiftung. Lediglich die Getränke bitten wir selbst zu bezahlen. Für die Unterkunft der Tagungsteilnehmer steht eine begrenzte Anzahl von Zimmern in der Tagungsstätte zur Verfügung. Den Unterkunftswunsch bitten wir bei der Anmeldung anzugeben. Über die Reservierung erhält der Besteller eine Bestätigung (bitte Telefonverbindung und ggfs. E-Mail-Adresse angeben). Bei Nichtnutzung der bestellten und zugesagten Unterkunft müssen die der Kulturstiftung in Rechnung gestellten Kosten vom Besteller erstattet werden. Erfolgt keine Bestätigung der Reservierung, bitten wir, für die Unterkunft selbst zu sorgen.

5. Fahrkosten

Diese können, soweit Mittel vorhanden sind, für die Teilnehmer bei Benutzung der Deutschen Bahn AG bzw. der ausländischen Bahngesellschaften in der niedrigsten Wagenklasse mit € 25,- bezuschusst werden. Es wird allgemein gebeten, alle Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Für die Bezuschussung der Fahrkosten für die Benutzung der Bahn ist die Vorlage der Fahrkarte notwendig. Bei Benutzung des PKW ist die Wegstreckenentschädigung für Hin- und Rückfahrt auf einen Betrag von € 0,20 pro km – höchstens jedoch auf € 25,- begrenzt. Für Personen- und Sachschäden bei der An- und Abreise sowie am Tagungsort kann keine Haftung übernommen werden.

6. Teilnehmerbeitrag

Bei Inanspruchnahme der gestellten Unterkunft am 22./ 23.7. wird ein Beitrag in Höhe von € 50,- erhoben. Bei Nutzung eines Einzelzimmers wird ein Aufschlag von € 15,- zum Teilnehmerbeitrag fällig. Für Teilnehmer ohne Unterkunft beträgt der Teilnehmerbeitrag € 25,-. Ausländische Teilnehmer können auf Antrag vom Teilnehmerbeitrag befreit werden, ebenso Studenten und nachweislich Arbeitslose.

7. Rückfragen und Änderungen

Weitere Auskünfte bei der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Kaiserstr. 113, 53113 Bonn, Telefon 0228/ 91512-0, Fax 0228/ 91512-29, E-mail kulturstiftung@t-online.de.

 

Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
dankt als Förderer dieser Tagung dem
Bundesministerium des I
nnern