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Kulturstiftung |
Kaiserstr. 113 53113 Bonn Tel. 0228/ 915120 Fax 0228/ 218397 kulturstiftung@t-online.de |
Zeithistorisches Symposium
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Zeithistorische Fachtagung der
Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn
Leitung: Hans-Günther Parplies |
Mit dem Abschluss des „Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen“ am 17. Juni 1991 wurde die Erwartung verbunden, auf der Grundlage von Offenheit und Ehrlichkeit im Dialog zu einer weitgehenden Annäherung und Lösung noch bestehender Probleme zu gelangen.Heute sind Deutschland und Polen längst Partner in der Europäischen Union. Die politischen Kontakte zwischen den beiden Staaten gestalten sich sehr eng, werden sorgfältig gepflegt und sind – trotz gelegentlicher Verstimmungen – vertrauensvoll. Die Menschen der beiden Staaten nutzen die offenen Grenzen für mannigfache und intensive Begegnungen. Ist die Absicht des Vertrags von 1991, eine „gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ herbeizuführen, damit rundum verwirklicht worden? Hat sich der Vertrag gar inzwischen erübrigt? Oder gibt es doch noch offene Punkte oder Probleme, etwa hinsichtlich der deutschen Volksgruppe in Polen und der Pflege der deutschen Kulturgüter? Hier gilt es, 20 Jahre nach dem Abschluss des Vertrages eine ehrliche Bilanz des Erreichten zu ziehen und weitere Perspektiven zu erarbeiten. |
Programm
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)
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Freitag, 22. Juli 2011 |
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14.00 Uhr |
Hans-Günther Parplies, |
Eröffnung, Begrüßung |
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14.15 Uhr |
MinR’n Maria Therese Müller,
Bundesministeriums des Innern
Ltd. MinR Martin Flasche, Ministerium für Bundesangele-genheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf |
Grußworte |
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14.30 Uhr |
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. |
Rechtswissenschaftliche Betrachtung der aus dem Nachbarschaftsvertrag erwachsenen Regelungen zum Minderheitenrecht und zur Pflege des kulturellen Erbes |
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15.30 Uhr |
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Pause |
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15.45 Uhr |
Prof. Dr. Albert Kotowski, |
Ein Rückblick auf die deutsch-polnische Nachbarschaft - Politikwissenschaftliche Analyse des deutsch-polnischen Verhältnisses aufgrund des Nachbarschaftsvertrages |
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16.45 Uhr |
Prof. Dr. Karol Sauerland, |
Die derzeitigen deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen Kontext |
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18.30 Uhr |
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Abendessen |
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19.30 Uhr |
Tobias Norbert Körfer, |
Sprach- und Identitätsproblematik der deutschen Volksgruppe in Polen |
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Samstag, 23. Juli 2011 |
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09.00 Uhr |
Bernard Gaida, |
Zur aktuellen Situation der deutschen Volksgruppe in Polen |
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10.00 Uhr |
Prof. Dr. Witold Stankowski,
Universität Krakau/ Kraków |
Fortschritte und Hindernisse bei der
Erforschung der gemeinsamen Geschichte von Deutschen
und Polen |
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10.45 Uhr |
Mag. Aleksandra Kmak-Pamirska, |
Die Wahrnehmung des Danziger Bischofs Carl Maria Splett durch die deutsche und polnische Gesellschaft (Korreferat zu Vortrag Prof. Stankowski) |
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11.00 Uhr |
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Pause |
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11.15 Uhr |
Dr. Peter Schabe, |
Pflege von deutschen Kulturgütern und Denkmälern in Polen als Bestandteile des gemeinsamen europäischen Kulturerbes |
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12.15 Uhr |
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Mittagessen |
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13.30 Uhr |
Hans-Günther Parplies, |
Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen der Tagung |
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15.00 Uhr |
Dr. Barbara Loeffke, |
Schlusswort |
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1. Tagungsstätte Die Fachtagung findet statt im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter, Telefon 02223/ 730, Fax 02223/ 73-111, email info@azk.de, Internet www.azk.de. 2. Wegweiser Die Tagungsstätte ist wie folgt zu erreichen: Anfahrt mit der S-Bahn ab Hbf-Bonn/U-Bhf/Linie 66 Richtung Bad Honnef bis Haltestelle Königswinter „Longenburg“. Schräg gegenüber liegt (rechts Richtung Sportplatz) das Haus am Rhein. Oder: Mit der Buslinie 521 vom DB-Bahnhof Königswinter in drei Minuten bis Haltestelle „Rheinaue“. 3. Anmeldung Um verbindliche schriftliche Anmeldung mit beiliegender Antwortkarte wird bis spätestens zum 15. Juli 2011 gebeten. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. 4. Verpflegung und Unterkunft Bei den gemeinsamen Mahlzeiten sind Sie Gast der Kulturstiftung. Lediglich die Getränke bitten wir selbst zu bezahlen. Für die Unterkunft der Tagungsteilnehmer steht eine begrenzte Anzahl von Zimmern in der Tagungsstätte zur Verfügung. Den Unterkunftswunsch bitten wir bei der Anmeldung anzugeben. Über die Reservierung erhält der Besteller eine Bestätigung (bitte Telefonverbindung und ggfs. E-Mail-Adresse angeben). Bei Nichtnutzung der bestellten und zugesagten Unterkunft müssen die der Kulturstiftung in Rechnung gestellten Kosten vom Besteller erstattet werden. Erfolgt keine Bestätigung der Reservierung, bitten wir, für die Unterkunft selbst zu sorgen. |
5. Fahrkosten
Diese können, soweit Mittel vorhanden sind, für die Teilnehmer bei Benutzung der Deutschen Bahn AG bzw. der ausländischen Bahngesellschaften in der niedrigsten Wagenklasse mit € 25,- bezuschusst werden. Es wird allgemein gebeten, alle Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Für die Bezuschussung der Fahrkosten für die Benutzung der Bahn ist die Vorlage der Fahrkarte notwendig. Bei Benutzung des PKW ist die Wegstreckenentschädigung für Hin- und Rückfahrt auf einen Betrag von € 0,20 pro km – höchstens jedoch auf € 25,- begrenzt. Für Personen- und Sachschäden bei der An- und Abreise sowie am Tagungsort kann keine Haftung übernommen werden.
6. Teilnehmerbeitrag
Bei Inanspruchnahme der gestellten Unterkunft am 22./ 23.7. wird ein Beitrag in Höhe von € 50,- erhoben. Bei Nutzung eines Einzelzimmers wird ein Aufschlag von € 15,- zum Teilnehmerbeitrag fällig. Für Teilnehmer ohne Unterkunft beträgt der Teilnehmerbeitrag € 25,-. Ausländische Teilnehmer können auf Antrag vom Teilnehmerbeitrag befreit werden, ebenso Studenten und nachweislich Arbeitslose.
7. Rückfragen und Änderungen
Weitere Auskünfte bei der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Kaiserstr. 113, 53113 Bonn, Telefon 0228/ 91512-0, Fax 0228/ 91512-29, E-mail kulturstiftung@t-online.de.
Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
dankt als Förderer dieser Tagung dem
Bundesministerium des Innern