Kulturstiftung
der deutschen Vertriebenen

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"Sechs Jahrzehnte Erforschung und Vermittlung
deutscher Kultur des Ostens"

Ein Projekt der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

 

Otto Freundlich, Abstrakte Komposition, um 1930

In den mehr als 60 Jahren seit Flucht und Vertreibung haben die Vertriebenen und ihre Nachkommen das kulturelle Erbe ihrer Heimat, der historischen deutschen Ost- und Siedlungsgebiete, in mannigfacher Weise erhalten, gepflegt und vermittelt. Eine systematische Aufarbeitung der geleisteten kulturellen Breitenarbeit (in Verbänden und Vereinigungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken, Archiven etc.), aber auch der Arbeit, die von Universitätsinstituten und anderen wissenschaftlichen Institutionen (Kulturwerken. Kulturstiftungen) geleistet wurde und wird, hat es indes bis heute nicht gegeben. Den damaligen Ist-Zustand zu dokumentieren, hatte sich im Jahre 1989 das von der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat herausgegebene Werk „Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland …“ vorgenommen. 20 Jahre nach dessen Erscheinen sind die Angaben jedoch veraltet, so dass es nicht mehr für eine sinnvolle Benutzung geeignet erscheint. Manche darin aufgeführte Institution besteht heute nicht mehr oder in anderer Form, zudem fehlen hinzu gekommene Institutionen, nicht zuletzt solche in den neuen Bundesländern.

Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen hat sich daher zum Ziel gesetzt, die von den Vertriebenen geleistete kulturelle Kulturarbeit umfassend zu dokumentieren und gleichzeitig deren gegenwärtigen Träger aufzuführen und vorzustellen, somit ein wertvolles Hilfsmittel für alle im Bereich der ostdeutschen Kulturarbeit und darüber hinaus Tätigen zu schaffen. Die Datenbank, die hierzu derzeit erstellt wird, soll in Buchform und im Internet veröffentlicht werden und eine systematische Suche und Gliederung nach verschiedenen Kriterien ermöglichen.

Ein solches groß angelegtes Unternehmen kann indes nur unter Mitwirkung aller betreffenden Institutionen gelingen. Es wurde daher ein Fragebogen erstellt, der an alle uns bekannten mit ostdeutscher Kultur und Geschichte befassten Institutionen versandt wurde. In ihm wird nach den Daten der jeweiligen Institution gefragt: Adresse, Organisationsform, Ziele, Aktivitäten etc. Falls auch Sie eine solche Institution repräsentieren und vielleicht den Fragebogen bislang noch nicht zugesandt bekommen haben, bitten wir herzlich darum, den Fragebogen hier als doc-Datei herunter zu laden, ihn auszufüllen und an unsere E-Mail-Adresse kulturstiftung@t-online.de zurückzusenden.

Download Fragebogen als doc-Datei

Download Fragebogen als pdf-Datei

Alle Träger der vielfältigen und engagierten Kulturarbeit der Vertriebenen zu dokumentieren und damit ein wertvolles Hilfsmittel für die Weiterführung dieser wichtigen Arbeit zu schaffen, ist Sinn und Zweck dieses Unternehmens. Wir danken Ihnen daher im Voraus sehr für Ihre freundliche Mitarbeit.