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Ostdeutsche Gedenktage
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Ostdeutsche
Gedenktage 2007 – Mit diesem Band wird die Reihe fortgesetzt, die 1965 als „Datenkalender bezüglich ostdeutscher Persönlichkeiten“ begründet wurde und die sich inzwischen zu einem umfangreichen und wissenschaftlich zitierfähigen Kompendium ostdeutscher Geschichte und Kultur entwickelt hat. Nachdem in den Jahren seit 2001 die „Ostdeutschen Gedenktage“ in Doppelbänden, also jeweils zwei Jahre zugleich betreffend, erschienen sind, wird nun für 2007 angesichts der Fülle der zu würdigenden Persönlichkeiten und Ereignisse erstmals wieder ein Band für ein einzelnes Jahr vorgelegt. Die insgesamt 61 biographischen Abrisse betreffen Politiker – wie Herbert Czaja und Theodor Koerner – Dichter und Schriftsteller – wie Josef von Eichendorff und Günter Grass –, Denker – wie Kuno Fischer und Rudolf Bahro –, Bildende Künstler – wie Wenzel Hollar und Herbert Aulich –,Theologen – wie Ludolf Müller und Gerhard Moschner etc. Der Bogen der behandelten historischen Ereignisse spannt sich von der Begründung der Mark Brandenburg 1157 bis zur Gründung des „Bundes der christlichen Deutschen in Galizien“ im Jahre 1907. Bonn 2008, 371 S., broschiert, ISBN 978-3-88557-224-4, € 10,80
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Ostdeutsche Gedenktage 2008 – Auch hier werden in bewährter Weise Lebensbilder von Persönlichkeiten des gesamten historischen deutschen Ostens vorgestellt – 44 Persönlichkeiten aus sechs Jahrhunderten, die mit ihrem Wirken in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst, Kirche wesentliche Beiträge zur Geschichte und Kultur Europas geleistet haben oder noch leisten. Unter den im Jahr 2008 zu Würdigenden finden sich als Politiker Jacob Johann Graf von Sievern und Johannes Gronowski, als Wissenschaftler Daniel Gralath und Kurt Alder, als Historiker Johann Gustav Droysen und Wolfram Fischer, als Theologen Johannes Bugenhagen und Johann Baptist Alzog, sowie bemerkenswert zahlreiche Dichter und Schriftsteller – wie Hans Werner Richter, Alwine Wuthenow und Arnold Zweig –, aber auch Architekten und Bildende Künstler – wie Joseph Maria Olbrich und Carl Friedrich Lessing. Erinnert wird unter den historischen Ereignissen an den Beginn des Livländischen Krieges 1558 und an die Gründung der Ritterakademie Liegnitz im Jahre 1708. Bonn 2008, 267 S., broschiert, ISBN 978-3-88557-225-1, € 9,80
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2006
ist erschienen der seit langem erwartete Band: Das Register macht die zahlreichen in 40 Jahren behandelten Persönlichkeiten (inzwischen ca. 3.500) und historischen Ereignisse (ca. 550) leichter auffindbar. Der Band gliedert sich in ein Namensregister, in ein Register der Gedenktage, d.h. der Geburts- und Todestage der gewürdigten Persönlichkeiten, sowie in eine chronologische Auflistung der Ereignisse. Es soll dabei helfen, den in den „Ostdeutschen Gedenktagen“ enthaltenen Schatz an Informationen zu erschließen. Bonn 2006, 358 S., broschiert, ISBN 3-88557-218-4, € 9,80
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Auch heute noch kann man sich der Aussage der Herausgeber des ersten Bandes der „Ostdeutschen Gedenktage“ von 1965 anschließen: Deutschland – so heißt es dort, und wir können getrost zumindest „Europa“ hinzufügen – wäre ärmer, wenn es den deutschen Osten nicht gegeben hätte und gäbe.
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